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Rheinland-Pfalz & Saarland Schülervertreter für möglichst viel Präsenzunterricht

Ein Mund-Nasen-Schutz liegt in einem Klassenzimmer auf Schulbüchern. Foto: Marijan Murat/dpa/Symbolbild

(Foto: Marijan Murat/dpa/Symbolbild)

Mainz/Saarbrücken (dpa/lrs) - Die Landesvertretung der Schülerinnen und Schüler in Rheinland-Pfalz (LSV) fordert, so lange wie möglich den Präsenzunterricht an den Schulen im Land aufrechtzuerhalten. "Falls die Fallzahlen jedoch weiter steigen, muss es andere Lösungen geben", sagte der Bundesdelegierte Paul Rossitsch der Deutschen Presse-Agentur vor dem Auftakt der Bundesschülerkonferenz in Saarbrücken am Donnerstag. Bis Sonntag will die Bundesschülerkonferenz während ihrer Plenartagung unter anderem über Schule in Zeiten von Corona diskutieren.

Ab einer Sieben-Tage-Inzidenz von 50 ließe sich beispielsweise über eine generelle Maskenpflicht als ergänzende Maßnahme nachdenken, erklärte Rossitsch. Eine Verlängerung der Winterferien wie sie von den Kultusministern der Länder jüngst diskutiert wurde, sieht die LSV kritisch. Insbesondere für die Schülerinnen und Schüler der Oberstufe, die sich auf das Abitur vorbereiten, ginge dadurch wertvolle Zeit verloren.

2018 war die LSV Rheinland-Pfalz aus der Bundesschülerkonferenz ausgetreten, nimmt aber als Gastdelegation an den Tagungen teil. Hintergrund waren eine veränderte Satzung und Personalentscheidungen, die nicht dem demokratischen Selbstverständnis der Rheinland-Pfälzer entsprachen. Auch Bremen und Nordrhein-Westfalen sind derzeit nicht Mitglied. Die LSV in Rheinland-Pfalz vertritt nach eigenen Angaben rund 400 000 Schülerinnen und Schüler an den etwa 630 Schulen mit Sekundarstufe I und II in Rheinland-Pfalz.

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