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Rheinland-Pfalz & Saarland Siebenstellige Summe für Bundesbauprojekte im Saarland

Ein Hinweisschild mit dem Schriftzug

(Foto: Stefan Sauer/dpa-Zentralbild/ZB/)

Saarbrücken (dpa/lrs) - Für Bauprojekte des Bundes etwa für das Technische Hilfswerk (THW) und die Bundeswehr soll in den nächsten zehn Jahren mehr als eine Milliarde Euro ins Saarland fließen. Das kündigte der Landesbauminister Reinhold Jost am Dienstag in Saarbrücken an.

"Das ist ein Thema, was von der Bedeutung gar nicht hoch genug eingeschätzt werden kann, aber in der öffentlichen Wahrnehmung ein bisschen ein Nischendasein fristet", sagte der SPD-Politiker. Das Geld für die Bau- und Unterhaltungsmaßnahmen stamme komplett vom Bund, der zudem die Finanzierung von derzeit 58 dafür zuständigen Landesbediensteten übernehme. Dem Minister zufolge profitieren von den Bauaufträgen zu über 90 Prozent saarländische Unternehmen.

Mit einem Gesamtfördervolumen von rund 150 Millionen Euro beteilige sich der Bund seit 2016 darüber hinaus an der Finanzierung von Maßnahmen, die der saarländischen Bevölkerung direkt zugutekämen. Dazu zählten die Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur.

Das Geld gehe zudem an neun THW-Ortsverbände und fünf saarländische Bundeswehrstandorte. In den nächsten zehn Jahren sollen weit über 600 Millionen Euro in Baumaßnahmen bei der Bundeswehr fließen. Den "größten Batzen" mit rund 350 Millionen Euro stelle der Ausbau des Heeresinstandsetzungswerks St. Wendel zum "Kompetenzzentrum Kette" dar. Damit verbunden sei auch die Schaffung von etwa 160 neuen Arbeitsplätzen. Größte Einzelmaßnahme im Zivilbereich werde die Erweiterung der Congresshalle in Saarbrücken sein mit einer Förderung von rund 99 Millionen Euro.

Quelle: dpa

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