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Rheinland-Pfalz & Saarland Spatenstich für Biomasseheizkraftwerk bei Boehringer

Der Schriftzug des Pharmaunternehmens Boehringer Ingelheim ist auf einer Plexiglaswand dargestellt. Foto: Andreas Arnold/dpa/Archivbild

(Foto: Andreas Arnold/dpa/Archivbild)

Ingelheim (dpa/lrs) - Mit einem neuen Biomasseheizkraftwerk will der Pharmakonzern Boehringer Ingelheim an seinem Stammsitz künftig den CO2-Ausstoß in der betriebseigenen Energieerzeugung um 80 Prozent senken. Der Bau begann am Montag mit einem symbolischen Spatenstich, bei dem auch die rheinland-pfälzische Klimaschutz- und Umweltministerin Anne Spiegel (Grüne) dabei war. Das neue Kraftwerk ist Teil eines 205 Millionen Euro schweren Investitionsprogramms des Familienunternehmens in eine klimaschonendere Energieversorgung seiner Standorte.

Das neue Kraftwerk am Hauptsitz im rheinhessischen Ingelheim soll 2023 seinen Betrieb aufnehmen. Als Energieträger soll den Angaben zufolge Altholz dienen, das nicht anderweitig verwertet werden kann. Das Gebrauchtholz stamme aus dem Rhein-Main-Gebiet und werde nach strengen Qualitätsstandards kontrolliert.

"In den letzten neun Jahren haben wir unseren ökologischen Fußabdruck spürbar verringert - bei gleichzeitigem Wachstum des Unternehmens", sagte die Deutschland-Chefin des Konzerns, Sabine Nikolaus. Spiegel erklärte, mit dem Bau zeige Boehringer Ingelheim, wie sich große Unternehmen "innovativ und nachhaltig für den Schutz von Klima und Umwelt" einsetzten. Boehringer Ingelheim zählt weltweit rund 51.000 Mitarbeitende.

© dpa-infocom, dpa:210906-99-113352/2

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