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Rheinland-Pfalz & Saarland Tausende demonstrieren in Städten gegen Rassismus

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Mainz/Saarbrücken/Trier (dpa/lrs) - Mehrere Tausend Menschen haben in Rheinland-Pfalz und dem Saarland am Samstag gegen Rassismus demonstriert. Auslöser war der gewaltsame Tod des Afroamerikaners George Floyd bei einem brutalen Polizeieinsatz in den USA. In Mainz und Saarbrücken gingen jeweils rund 2000 Menschen auf die Straße, wie die dortigen Polizeidienststellen erklärten. In Trier waren es 600. Obwohl der Andrang in den Städten meist größer war als die Zahl der ursprünglich erwarteten Personen, meldeten die Einsatzkräfte keine größeren Probleme oder Verstöße gegen Hygieneregeln wegen der Corona-Krise.

Auch die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) meldete sich zu Wort: "Rassismus tötet! Nicht nur in Amerika" erklärte sie am Samstag: "Wir kennen Alltagsrassismus, und wir erleben brutale Auswirkungen, wie die Attentate von Halle oder Hanau zeigen. Ich danke denjenigen, die heute dagegen aufstehen und die jeden Tag leben, dass die Würde des Menschen unantastbar ist. Und zwar jedes Menschen."

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