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Rheinland-Pfalz & Saarland Tierarzthelferin soll Pferde getötet haben: Prozessauftakt

Eine Statue der Justitia hält eine Waage und ein Schwert in der Hand. Foto: Arne Dedert/dpa/Symbolbild

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Saarbrücken (dpa/lrs) - Eine mutmaßliche Tierquälerin muss sich von diesem Donnerstag vor dem Amtsgericht Saarbrücken verantworten. Die tiermedizinische Fachangestellte soll zwischen April und August 2017 in Pferdekliniken im Saarland mehrere Pferde getötet und ihnen Schmerzen zugefügt haben.

Der Angeklagten wird vorgeworfen, in sieben Fällen ohne tiermedizinische Berechtigung und ohne das Vorliegen einer tiermedizinischen Indikation den zu behandelnden Pferden verschiedene Narkose- und Schmerzmittel injiziert zu haben. Dabei starben laut einer Gerichtssprecherin "zwei Pferde infolge des verabreichten Wirkstoffes", zwei seien wegen der Folgen getötet worden und den anderen seien länger anhaltende, erhebliche Schmerzen zugefügt worden. Dies sei strafbar. Das Tierschutzgesetz sieht dafür eine Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren oder eine Geldstrafe vor. Für den Prozess sind bis zum 18. Januar 2022 noch vier weitere Verhandlungstage angesetzt.

© dpa-infocom, dpa:211201-99-218417/3

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