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Rheinland-Pfalz & Saarland Verfolgungsfahrt endet an Leitplanke

Blaulicht auf einem Polizeifahrzeug. Foto: Jens Büttner/ZB/dpa/Symbolbild

(Foto: Jens Büttner/ZB/dpa/Symbolbild)

Neunkirchen (dpa/lrs) - Ein 23 Jahre alter Mann hat sich in der Nacht zum Dienstag im Saarland mit seinem Wagen über mehr als 50 Kilometer eine Verfolgungsfahrt mit der Polizei geliefert. Eine Streifenwagenbesatzung habe das Auto in Neunkirchen kontrollieren wollen, als der Fahrer Gas gab und davonfuhr, teilte die Polizei mit. Dabei habe er mit dem nicht zugelassenen Wagen auf bis zu 180 Stundenkilometer beschleunigt. Die Flucht endete in einer Baustelle in Rehlingen bei einem Unfall an einer Leitplanke.

Daraufhin liefen die drei Insassen zu Fuß davon, konnten jedoch - mit Hilfe eines Diensthundes - leicht verletzt in einer Böschung gefasst werden, wie die Polizei weiter mitteilte. Neben dem 23-jährigen Fahrer hatten dessen 21 Jahre alter Bruder und ein 34-Jähriger im Auto gesessen. Der Fahrer sei alkoholisiert und ohne Führerschein unterwegs gewesen.

Für die Fahrt von der Polizeistation nach Hause habe der 23-Jährige ein Taxi genutzt, jedoch den Fahrpreis geprellt, teilte die Polizei mit. In dieser Sache wurde - wie für die anderen Taten - ein Strafverfahren eingeleitet.

© dpa-infocom, dpa:210921-99-297545/2

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