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Rheinland-Pfalz & Saarland Vorbereitungen für Weihnachtsmärkte wegen Corona kompliziert

Zwei Besucherinnen stoßen auf einem Weihnachtsmarkt mit Glühwein an. Foto: Philipp von Ditfurth/dpa/Symbolbild

(Foto: Philipp von Ditfurth/dpa/Symbolbild)

Mainz (dpa/lrs) - Bei spätsommerlichem Traumwetter laufen in den rheinland-pfälzischen Städten die Planungen für die Weihnachtsmärkte auf Hochtouren. Die Corona-Pandemie stellt die Planer vor besondere Herausforderungen. Es gilt, Hygienekonzepte zu entwickeln und Besucherströme zu lenken. So gibt es in Koblenz laut Stadtsprecher Heiko Breitbarth Planungen, den Weihnachtsmarkt diesmal vor dem Kurfürstlichen Schloss aufzubauen. Die große Fläche dort ist seit der Koblenzer Bundesgartenschau 2011 eingezäunt. Daher könnte hier laut Breitbarth die Besucherzahl gut kontrolliert und gegebenenfalls begrenzt werden. Details würden erst in Zukunft geklärt. "Das hängt auch von der Entwicklung der Corona-Zahlen und der aktuellen Corona-Verordnung ab", erklärte der Sprecher.

In Trier soll Anfang Oktober entschieden werden, wie der Weihnachtsmarkt in diesem Jahr über die Bühne gehen soll. Der Weihnachtsmarkt sei für die Moselstadt "so eine bedeutende Veranstaltung, dass wir davon ausgehen, auf jeden Fall eine tragfähige Lösung zu finden", sagte ein Stadtsprecher. Wichtig sei, "dass es überhaupt einen Weihnachtsmarkt geben wird". Für Gastronomie und Einzelhandel sei der Markt ein wichtiger Magnet. "Deshalb werden wir alles tun, um ihn unter den höchstmöglichen Sicherheitsvorkehrungen in der Pandemie möglich zu machen." Über eine Absage des Budenzaubers werde nicht nachgedacht.

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