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Rheinland-Pfalz & Saarland Weniger Kinobesucher im Saarland während der Corona-Krise

Ein Kinosaal ist zu sehen. Foto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild

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Saarbrücken/Berlin (dpa/lrs) - Die Umsätze und die Besucherzahlen der saarländischen Kinos sind während der Corona-Krise stark zurückgegangen. Im ersten Halbjahr 2020 hat sich die Besucherzahl im Vergleich zum Vorjahreszeitraum mehr als halbiert, wie aus am Freitag veröffentlichten Zahlen der Filmförderungsanstalt (FFA) in Berlin hervorgeht. Von Januar bis Juni besuchten knapp 214 000 Menschen die Lichtspielhäuser im Saarland. Im Vergleichszeitraum 2019 waren es noch mehr als 456 000 Besucher gewesen. Auch der Umsatz ging stark zurück, von rund 3,7 Millionen Euro im ersten Halbjahr 2019 auf rund 1,7 Millionen Euro im ersten Halbjahr 2020.

Die Kinos in Saarland waren während des sogenannten Lockdowns mehrere Monate geschlossen. Erst im Mai hatten die Lichtspielhäuser wieder öffnen dürfen. Viele Kinos blieben dennoch zunächst geschlossen. Die Beschränkungen wegen der Pandemie erlauben nur, einen Teil der Sitzplätze zu belegen, was sich für die Betreiber nicht immer auszahlt.

Die Zahl der Spielstätten im Saarland blieb unverändert bei 16, die Zahl der Leinwände sank leicht von 67 auf 64. Die Filmförderungsanstalt hatte jedoch bereits bei der Veröffentlichung der Bundeszahlen am Dienstag gewarnt: Die Statistiken täuschten, viele Kinobetreiber kämpften derzeit um ihre Existenz. Die wirklichen Auswirkungen der Pandemie auf die Kinolandschaft würden erst in den kommenden Monaten sichtbar werden.

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