Regionalnachrichten

Rheinland-Pfalz & Saarland Zwei Affenpocken-Infektionen im Saarland festgestellt

dpa_Regio_Dummy_RheinlandPfalzSaarland.png

Saarbrücken (dpa/lrs) - Im Saarland sind zwei weitere Fälle der Viruserkrankung Affenpocken nachgewiesen worden. Der Verlauf sei bislang mild, die Betroffenen befänden sich in häuslicher Quarantäne, teilte das Gesundheitsministerium am Freitag in Saarbrücken mit. Den Gesundheitsbehörden im Land waren bereits zwei Fälle gemeldet worden, in denen sich die Betroffenen allerdings weder zum Zeitpunkt der Infektion noch danach im Saarland aufgehalten hatten. "Wir verfolgen das Infektionsgeschehen aufmerksam und schätzen das allgemeine Infektionsrisiko für die Bürger:innen im Saarland derzeit als sehr gering ein", sagte Gesundheitsminister Magnus Jung (SPD).

Das Saarland hat in dieser Woche auch die ersten 220 Dosen Impfstoff gegen Affenpocken erhalten, mit denen 110 Menschen geimpft werden können. Bei der Frage, wer geimpft wird, gelten die Kriterien der Ständigen Impfkommission am Robert Koch-Institut (RKI), wonach bestimmte Risikogruppen und Menschen, die engen Kontakt zu Infizierten hatten, geimpft werden sollen.

Affenpocken gelten verglichen mit den seit 1980 ausgerotteten Pocken als weniger schwere Erkrankung. Die Inkubationszeit beträgt laut RKI 5 bis 21 Tage. Die Symptome - darunter zum Beispiel Fieber und Hautausschlag - verschwinden gewöhnlich innerhalb weniger Wochen von selbst, können bei einigen Menschen aber zu medizinischen Komplikationen und in sehr seltenen Fällen auch zum Tod führen.

Quelle: dpa

Regionales
ntv.de Dienste
Software
Social Networks
Newsletter
Ich möchte gerne Nachrichten und redaktionelle Artikel von der n-tv Nachrichtenfernsehen GmbH per E-Mail erhalten.
Nicht mehr anzeigen