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Sachsen-Anhalt Auch Salzwedel teils Geflügelpest-Beobachtungsgebiet

Eine Frau in Schutzbekleidung und einer Warnwest geht zu geparkten Einsatzfahrzeugen. Foto: Klaus-Dietmar Gabbert/dpa-Zentralbild/dpa

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Salzwedel (dpa/sa) - Nach dem Ausbruch der Geflügelpest in einem Putenmastbetrieb im Landkreis Börde sind jetzt auch Teile des benachbarten Altmarkkreises Salzwedel zum Beobachtungsgebiet erklärt worden. Eine entsprechende Verfügung sei am Mittwoch erlassen worden, teilte das Landratsamt in Salzwedel mit. Betroffen seien die Ortsteile Parleib, Jeseritz, Potzehne und Roxförde der Hansestadt Gardelegen.

Im Beobachtungsgebiet sind Geflügelausstellungen, Geflügelmärkte oder Veranstaltungen ähnlicher Art verboten. Zudem dürfen Tiere aus einem Bestand nicht ohne Zustimmung des Veterinäramtes in einen anderen Betrieb gebracht werden. Wenn tote Wildvögel entdeckt werden, soll das Veterinäramt informiert werden. Die toten Tiere sollten nicht angefasst werden, hieß es.

In dem Putenstall im Landkreis Börde war der Erreger H5N8 nachgewiesen worden. Deshalb mussten dort rund 20 000 Tiere getötet werden. Bei der Geflügelpest handelt es sich um eine hoch ansteckende und anzeigepflichtige Viruserkrankung des Geflügels.

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