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Sachsen-Anhalt Baubeginn für neue Impfstoffproduktion in Halle

Eine Arzthelferin hält eine Ampulle mit dem Corona-Impfstoff von Biontech/Pfizer in der Hand.

(Foto: Lennart Preiss/dpa/Symbolbild)

Halle (dpa/sa) - In Halle beginnt der Ausbau eines neuen sogenannten mRNA-Kompetenzzentrums zur Produktion unter anderem von Corona-Impfstoffen. "Künftig sollen hier am Weinberg Campus Wirkstoffe auf Basis von Messenger-Ribonukleinsäure (mRNA) wie zum Beispiel mRNA-Impfstoffe gegen das Coronavirus hergestellt werden", sagte eine Sprecherin des Unternehmens Wacker Biotech am Dienstag. Der symbolische Spatenstich ist für kommenden Dienstag geplant.

Das Unternehmen soll künftig im Pandemiefall die Produktion von Impfstoffen absichern. Es habe den Zuschlag der Bundesregierung für die Produktionsbereitschaft von Impfstoffen auf mRNA-Basis erhalten, hatte ein Sprecher der Stadt jüngst mitgeteilt. Im Zuge der Investition sollen rund 200 Arbeitsplätze und ein Neubau entstehen.

Sollte die Corona-Pandemie andauern oder es zu einer neuen Pandemie kommen, solle Wacker in Kooperation mit CordenPharma 80 Millionen Impfstoffdosen pro Jahr herstellen, teilte ein Sprecher des Technologie- und Gründerzentrums Halle mit. Die Bundesregierung kann das Volumen auf 100 Millionen Dosen pro Jahr erhöhen. Für das Bereithalten der Produktionskapazitäten erhält die Firma - wie vier andere Unternehmen auch - ein jährliches Entgelt. Die Bereitschaftsphase beginnt im Jahr 2024, nachdem die Unternehmen die Kapazitäten geschaffen haben. Sie endet im Jahr 2029.

Quelle: dpa

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