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Sachsen-Anhalt Bilanz zum Toleranz-Aktionsplan

Anne-Marie Keding (CDU), Gleichstellungsministerin in Sachsen-Anhalt. Foto: Klaus-Dietmar Gabbert/Archiv

(Foto: Klaus-Dietmar Gabbert/dpa-Zentralbild/dpa)

Magdeburg (dpa/sa) - In einem Aktionsplan hat die Landesregierung rund 70 Maßnahmen für mehr Toleranz gegenüber Lesben, Schwulen und anderen sexuellen Minderheiten festgelegt. Wie der Stand bei dem 2015 beschlossenen Programm ist, stellt Gleichstellungsministerin Anne-Marie Keding (CDU) heute in Magdeburg vor.

Ende vergangenen Jahres waren 21 Maßnahmen umgesetzt, 21 weitere Punkte waren noch nicht so weit. Die Linke hatte deshalb eine schleppende Erfüllung des Programms beklagt.

Eine bekannte Maßnahme ist ein Medienkoffer mit Büchern und Spielen, der Kita- und Grundschulkindern die Vielfalt der Familienformen näherbringen soll. Außerdem sind Fortbildungen für Lehrer oder Schulsozialarbeiter oder auch Antidiskriminierungsrichtlinien an Schulen vorgesehen.

Grundlage ist das - so der vollständige Titel - "Aktionsprogramm für die Akzeptanz von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Transgendern, Transsexuellen und intergeschlechtlichen Menschen (LSBTTI) in Sachsen-Anhalt".

Informationen zum Aktionsprogramm

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