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Sachsen-Anhalt Bühnen Halle: 30 Premieren in neuer Spielzeit 2022/2023

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Halle (dpa/sa) - Die Theater, das Ballett und die Staatskapelle Halle haben für die kommende Spielzeit 30 Premieren und 12 Konzerte geplant. Nach zwei Jahren coronabedingter Einschränkungen im Spielbetrieb wollen die Ensembles dem Publikum aller Altersklassen wieder ein umfangreiches Programm bieten, wie eine Sprecherin mitteilte. Der neue Spielplan der Bühnen Halle 2022/2023 beginnt am 28. August. Erste Premieren sind in den Häusern ab September geplant.

Die Oper Halle habe Werke deutscher Dichter und Denker in Bearbeitung internationaler Komponisten als Schwerpunkt gewählt. "Den Anfang machen die beiden berühmtesten, Goethes Faust und die Märchen der Gebrüder Grimm. Wir zeigen sie als Pariser Grand-Opéra und Broadway-Musical", teilte Intendant Walter Sutcliffe mit. Nach der Erzählung des Literatur-Nobelpreisträgers Thomas Mann werde Benjamin Brittens Oper "Tod in Venedig" aufgeführt. Zudem stehen Musicals und Werke von Georg Friedrich Händel auf dem Spielplan der Oper und Staatskapelle.

Das Ballett bringt Václav Kuneš' "Evolution" erstmals auf die Bühne. Angesichts der großen Nachfrage werde das Ballett- und Musikspektakel "Art*House" wieder gezeigt, teilte Ballettdirektor Michal Sedláček mit. Der Intendant des neuen Theaters (nt) und Thalia Theaters, Matthias Brenner, betonte die Vorfreude der Künstler auf ein Wiedersehen mit dem Publikum.

Zugleich räumte er ein: "Wir haben in den letzten zwei Jahren doppelten Respekt vor dem Wert der Lebenszeit bekommen und wissen jetzt, dass die abebbende Pandemie vielleicht eine neue Welle vorbereitet". Das Ausmaß des Krieges in der Ukraine sei zudem nicht wirklich vorstellbar.

Im neuen Theater beginne der abendliche Spielplan Mitte September mit dem Klassiker "Der Kirschgarten" von Anton Tschechow. Im Oktober sei ein Kinder- und Jugendfestival geplant. Das Puppentheater zeigt zum Auftakt der Saison das Stück "Der neue Schauspieldirektor", eine Koproduktion mit Oper, Staatskapelle und Ballett.

In Halle werden die öffentlichen Bühnen - drei Theater, die Oper, das Ballett und die Staatskapelle - unter dem Dach der Theater, Oper und Orchester GmbH Halle (TOOH) geführt. Während der Pandemie hatten die Spielstätten zeitweise geschlossen. Ensembles boten dem Publikum digital ein Ersatzangebot.

Quelle: dpa

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