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Sachsen-Anhalt Corona-Inzidenz in Sachsen-Anhalt leicht gestiegen

Ein Laborant arbeitet in einem Labor für Corona-Tests.

(Foto: Uwe Anspach/dpa/Symbolbild)

Magdeburg (dpa/sa) - In Sachsen-Anhalt ist die Corona-Inzidenz im Wochenvergleich leicht gestiegen. Innerhalb von sieben Tagen wurden 293,6 Neuinfektionen je 100 000 Einwohner registriert, wie aus der Übersicht des Robert Koch-Instituts (RKI) am Donnerstag hervorging. Eine Woche zuvor hatte der Wert bei 291,5 gelegen. Bundesweit erreichte die Sieben-Tage-Inzidenz am Donnerstag 314,2 (Vorwoche: 354,5).

Die Sieben-Tage-Inzidenz liefert jedoch kein vollständiges Bild der Infektionslage. Experten gehen seit einiger Zeit von einer hohen Zahl nicht vom RKI erfasster Fälle aus - vor allem weil bei weitem nicht alle Infizierte einen PCR-Test machen lassen. Nur positive PCR-Tests zählen in der Statistik. Zudem können Nachmeldungen oder Übermittlungsprobleme zu einer Verzerrung einzelner Tageswerte führen.

Die landesweit höchste Inzidenz gab das RKI für die kreisfreie Stadt Halle mit 377,5 an, die niedrigste für den Landkreis Wittenberg mit 206,9 Neuinfektionen je 100 000 Einwohner und Woche.

Seit Beginn der Pandemie wurden nach RKI-Angaben landesweit 811.132 Infektionen registriert. Die Statistik weist insgesamt 5608 Todesfälle im Zusammenhang mit einer Infektion im Land aus. Sachsen-Anhalt hat rund 2,17 Millionen Einwohner.

Quelle: dpa

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