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Sachsen-Anhalt Ehemaliger "Kiez-Döner" ist jetzt ein türkisches Café

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Halle (dpa/sa) - Der von dem rechtsextremen Terroranschlag in Halle betroffene "Kiez-Döner" ist jetzt ein türkisches Café. Der Laden, in dem seit August keine Döner mehr verkauft wurden, eröffnete am Montag mit neuem Ambiente und neuem Angebot. Auf eine große Feier wurde wegen der Corona-Pandemie verzichtet. "Der neue Name, Tekiez, bedeutet aus dem Türkischen ins Deutsche übersetzt in etwa: Wir sind einmalig", erklärten die beiden Inhaber Ismet und Rifat Tekin. "Doch nicht nur das für Halle einmalige Speisenangebot, sondern auch die Entstehungsgeschichte dieses Ladens ist einzigartig."

Der "Kiez-Döner" war am 9. Oktober 2019 in der Nähe der Synagoge der Jüdischen Gemeinde Halle zum Tatort eines Terroranschlags geworden. Der Täter beschoss den Laden und tötete einen 20 Jahre alten Gast. Zuvor hatte er vergeblich versucht, in die Synagoge zu gelangen. Der Rechtsextremist und Antisemit erschoss auch eine 40 Jahre alte Passantin.

© dpa-infocom, dpa:211122-99-101136/2

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