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Sachsen-Anhalt Feuerwehrleute aus Sachsen-Anhalt helfen in Brandenburg

Einsatzkräfte der Feuerwehr in Schutzkleidung.

(Foto: Philipp von Ditfurth/dpa/Symbolb)

Treuenbrietzen/Beelitz/Haldensleben (dpa/sa) - Aus Sachsen-Anhalt helfen weitere Feuerwehrleute bei der Bekämpfung der Waldbrände in Brandenburg. Am späten Dienstagnachmittag sollten etwa 25 Löschfahrzeuge mit 130 Kameraden aus dem Landkreis Börde aufbrechen, wie dieser mitteilte. Auch aus dem Landkreis Mansfeld-Südharz waren am Nachmittag 79 Feuerwehrleute mit 17 Fahrzeugen unterwegs. Das Land Brandenburg hatte zuvor ein Amtshilfeersuchen an das Land Sachsen-Anhalt gestellt. Insbesondere Glutnester werden nach den Waldbränden dort weiterhin gelöscht, um eine Weiterverbreitung zu verhindern.

"Wir gehen von einem 24-stündigen Einsatz aus, der, das steht schon fest, nicht ganz einfach wird", sagte der Kreisbrandmeister des Landkreises Börde, Matthias Schumann. "Da teilweise auch munitionsbelastete Gebiete betroffen sind, kann das Feuer nicht direkt bekämpft werden."

Am Wochenende hatten in Beelitz und in Treuenbrietzen in Brandenburg zwei große Waldflächen gebrannt, nur rund 20 Kilometer voneinander entfernt. Mehrere Hundert Menschen mussten ihre Häuser verlassen. Auch aus dem Salzlandkreis hatten nach einem Hilferuf am Sonntagnachmittag insgesamt 71 Kameradinnen und Kameraden verschiedener Ortsfeuerwehren samt Fahrzeugen bei der Brandbekämpfung geholfen. Der Einsatz hatte die ganze Nacht gedauert. Am Montag brachte Regen deutliche Entspannung.

Quelle: dpa

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