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Sachsen-Anhalt Fliegerbombe in Braunsbedra: Entschärfung erfolgreich

Ein Absperrband mit der Aufschrift

(Foto: David Inderlied/dpa/Illustration)

Erst lief die Evakuierung nicht wie geplant. Dann stellte sich die Entschärfung der zwei Kilo schweren Fliegerbombe komplizierter als gedacht dar. Am Abend kam dann aber Entwarnung.

Braunsbedra (dpa/sa) - Die Entschärfung der britischen Weltkriegsbombe in Braunsbedra im Saalekreis ist nach einigen Verzögerungen erfolgreich gewesen. Alle drei Zünder seien entfernt und kontrolliert gesprengt worden, teilte Landratsamt des Saalekreises am Freitagabend mit. Damit seien alle Evakuierungsmaßnahmen beendet. Die Sperrungen würden aufgehoben und der Bahnbetrieb zeitnah wieder aufgenommen werden, hieß es.

Zunächst war die Entschärfung der Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg nur teilweise erfolgreich. Bis zum späten Nachmittag konnten nur zwei der drei Zünder des zwei Tonnen schweren Sprengkörpers entfernt werden. Der dritte Zünder sollte mit einem extra aus Niedersachsen angeforderten Wasserschneidegerät entfernt werden.

Vor Beginn der Entschärfung am späteren Nachmittag waren bis zu 6000 Menschen in den Ortsteilen Braunsbedra, Neumark, Schortau und Krumpa evakuiert worden. Die Evakuierungsmaßnahmen hatten sich seit den Morgenstunden hingezogen. Innerhalb des Sperrgebietes gibt es zwei Pflegeheime, eine Grundschule, eine Sekundarschule, vier Kindertagesstätten und eine Asylbewerberunterkunft. Bei der Evakuierung der Pflegeheime in Braunsbedra war es den Angaben zufolge zu Verzögerungen gekommen, da insbesondere die liegenden und auf einen Rollstuhl angewiesenen Bewohner einzeln abtransportiert werden mussten.

© dpa-infocom, dpa:211111-99-958088/7

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