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Sachsen-Anhalt GEW: Mehrere Hundert Lehrkräfte folgen Warnstreikaufruf

Ein angestellter Lehrer beteiligt sich am Warnstreik des Öffentlichen Dienstes. Foto: Roland Weihrauch/dpa/Archivbild

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Magdeburg (dpa/sa) - In der Tarifauseinandersetzung im öffentlichen Dienst sind am Dienstag laut Gewerkschaftsangaben mehrere Hundert Lehrkräfte einem Warnstreikaufruf gefolgt. Vor dem Finanzministerium in Magdeburg hätten sich gegen Mittag etwa 800 Menschen versammelt, sagte Ulrich Härtel vom Vorstandsbereich Tarif- und Beamtenpolitik der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW). Darunter seien Lehrkräfte von Schulen, Hochschulmitarbeiter und auch Mitglieder der Gewerkschaft der Polizei gewesen.

Die GEW hatte tarifbeschäftigte Mitglieder in den Landkreisen Stendal, Börde, Jerichower Land, Harz sowie im Altmarkkreis Salzwedel, im Salzlandkreis und der Stadt Magdeburg zum Warnstreik aufgerufen. An den Schulen bedeutete das vielfach Unterrichtsausfall.

Die nächste Verhandlungsrunde für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst steht am 27. und 28. November in Potsdam an. Die zweite Verhandlungsrunde hatte keine Einigung gebracht. Vor knapp zwei Wochen hatte die GEW im Süden Sachsen-Anhalts zu einem ganztägigen Warnstreik aufgerufen. Bis zu 800 Tarifbeschäftigte nahmen den Angaben zufolge an einer Kundgebung teil und forderten mehr Geld. Die Gewerkschaften fordern für die Tarifbeschäftigten unter anderem fünf Prozent mehr Gehalt, mindestens 150 Euro monatlich. Die Tarifgemeinschaft deutscher Länder wies die Forderungen bislang als unrealistisch zurück.

© dpa-infocom, dpa:211123-99-111067/2

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