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Sachsen-Anhalt Grimm-Benne: Bisher kein Corona-Fall in Sachsen-Anhalt

Petra Grimm-Benne (SPD), stellvertretende Ministerpräsidentin und Ministerin für Arbeit, Soziales und Integration von Sachsen-Anhalt, spricht im Landtag. Foto: Ronny Hartmann/dpa/Archivbild

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Magdeburg (dpa/sa) - Sachsen-Anhalt ist nach Angaben von Gesundheitsministerin Petra Grimm-Benne (SPD) für einen möglichen Ausbruch des neuartigen Coronavirus gewappnet. "Wir sind darauf vorbereitet", sagte die Ministerin am Donnerstag im Landtag. "Man darf sich Sorgen machen", sagte Grimm-Benne angesichts der bestätigten Fälle in anderen Bundesländern. Panik sei aber nicht angebracht. In Sachsen-Anhalt gebe es aber nach wie vor keinen bestätigten Fall. 90 Fälle seien bislang überprüft worden, in keinem sei das Virus Sars-CoV-2 nachgewiesen worden.

Das Ministerium wird demnach täglich vom Robert Koch-Institut (RKI) über den Stand der Ausbreitung informiert. Nach einer Telefonkonferenz mit Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) und den Ministern der Länder werde nun der Pandemieplan Sachsen-Anhalts auf den neuesten Stand gebracht. Auch auf dem jetzigen Stand würde der Plan aber ausreichen, um die nötigen Maßnahmen zu treffen, betonte Grimm-Benne.

Sobald in Sachsen-Anhalt ein bestätigter Fall auftrete, werde das Land einen Krisenstab einrichten. Menschen, die in den vergangenen Tagen in anderen Bundesländern waren und verdächtige Symptome bei sich feststellen, sollten sich dennoch testen lassen, empfahl die Ministerin. Die Kosten dafür würden die Kassen übernehmen. Man solle lieber ein Mal zu viel testen als zu wenig, sagte Grimm-Benne.

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