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Sachsen-Anhalt Großfeuer in Gummiwerk: Keine sichtbaren Umweltschäden

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(Foto: Martin Schutt/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild)

Ballenstedt (dpa/sa) - Das Feuer im Gummiwerk in Ballenstedt (Landkreis Harz) hat Sachverständigen zufolge bislang keine spürbaren Umweltschäden hinterlassen. Das Umweltamt des Landkreises habe nach dem am Sonntag ausgebrochenen Brand das Betriebsgelände und die Umgebung kontrolliert, teilte der Landkreis am Freitag mit. Der biologisch abbaubare Löschschaum sei größtenteils aufgefangen und zurückgepumpt worden. Zudem sei nicht damit zu rechnen, dass die auf den angrenzenden Feldern abgelagerte Asche bis zum Erntetermin dem Mais schade. Anschließend werde der Mais in einer Biogasanlage verwertet. Zudem wurden Boden- und Wasserproben genommen und an ein Labor geschickt. Die Ergebnisse stünden allerdings noch aus.

Das Feuer brach am Sonntag vermutlich wegen Brandstiftung auf dem Gelände des Gummiwerks aus. Auf einer Fläche von rund 1000 Quadratmetern brannten Reifen, Gummireste und Förderbänder. Am Dienstag wurde der Brand gelöscht.

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