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Sachsen-Anhalt Großteil der Grundschulkinder lernt nach Öffnung in Präsenz

Eine Atemschutzmaske liegt neben einem Federmäppchen. Foto: Marijan Murat/dpa/Symbolbild

(Foto: Marijan Murat/dpa/Symbolbild)

Magdeburg (dpa/sa) - Die meisten Familien in Sachsen-Anhalt haben die Öffnung der Schulen genutzt und ihre Kinder wieder in den Präsenzunterricht geschickt. Nur die Eltern von rund 1230 Grundschülerinnen und Grundschülern nutzten die ausgesetzte Präsenzpflicht, wie das Bildungsministerium auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mitteilte. Das entspricht 2,2 Prozent aller Grundschulkinder mit täglichem Präsenzunterricht. Zudem blieben 680 Förderschülerinnen und Förderschüler zuhause, ein Anteil von 8,5 Prozent.

Nach vielen Wochen der Schulschließungen gebe es ein hohes Interesse am Schulbesuch, sagte Bildungsstaatssekretärin Eva Feußner mit Blick auf die Zahlen. "Gleichzeitig bleibt die Möglichkeit, sich vom Präsenzunterricht befreien zu lassen, ein wichtiges Element in Pandemiezeiten."

In Sachsen-Anhalt waren die Schulen seit Mitte Dezember geschlossen, um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen. Seither hat sich die Lage entspannt, Sachsen-Anhalt gehört aber weiterhin zu den am stärksten betroffenen Bundesländern.

Seit Monatsanfang gibt es wieder Präsenzunterricht für alle Jahrgänge, die Grund- und Förderschüler lernen täglich in festen Klassen und mit fest zugeteilten Lehrerinnen und Lehrern. Die Präsenzpflicht wurde aufgehoben. Eltern müssen ein Mal in der Woche selbst entscheiden, ob sie ihr Kind in die Schule schicken wollen. Ältere Jahrgänge werden geteilt und lernen abwechselnd zuhause und im Klassenzimmer. Ausnahme ist der Burgenlandkreis, der am stärksten vom Infektionsgeschehen belastet ist. Dort gilt bis Mitte März weiter Notbetrieb.

© dpa-infocom, dpa:210306-99-714535/3

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