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Sachsen-Anhalt Haftbefehle nach gemeinschaftlichem versuchtem Totschlag

In Polizei-Westen gekleidete Polizisten. Foto: Silas Stein/dpa/Symbolbild

(Foto: Silas Stein/dpa/Symbolbild)

Köthen (dpa/sa) - In Köthen (Landkreis Anhalt-Bitterfeld) ermitteln Polizei und Staatsanwaltschaft wegen des Verdachts auf gemeinschaftlich versuchten Totschlag. Am Mittwoch vergangener Woche soll es aus noch unbekannten Gründen zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Personengruppen gekommen sein, wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Montag in Dessau-Roßlau mitteilten. Ein 19-jähriger Köthener soll einen 26-Jährigen ebenfalls aus Köthen mit einem messerähnlichen Gegenstand angegriffen haben. Dieser erlitt lebensbedrohliche Verletzungen am Oberkörper. Nach einer Notoperation befindet er sich außer Lebensgefahr.

Zudem soll ein 20 Jahre alter Tatverdächtiger einen 21-Jährigen mit einem schusswaffenähnlichen Gegenstand bedroht haben. Auch bei diesen beiden handele es sich um Köthener. Beide Tatverdächtige seien am Vormittag des Folgetages bei einem Einsatz einer Spezialeinheit festgenommen worden. Gegen den 19 Jahre alten Beschuldigten erging Haftbefehl, er wurde in eine Jugendarrestanstalt gebracht. Der Haftbefehl gegen den 20-Jährigen wurde unter Meldeauflagen außer Vollzug gesetzt.

Bei Durchsuchungen und der Tatortarbeit wurden den Angaben zufolge mögliche Beweis- und Tatmittel sichergestellt. Die Ermittlungen zu weiteren möglichen Verdächtigen und Opfern sowie zu Motiven und Hintergründen der Tat dauern an. Die Polizei sucht nach Hinweisen.

© dpa-infocom, dpa:210920-99-290247/2

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