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Sachsen-Anhalt Handwerkskammer fordert Signal für Friseure und Kosmetiker

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Halle (dpa/sa) - Die Handwerkskammer Halle hat einen Hilferuf für Friseur- und Kosmetikbetriebe gesendet. "Die Betriebsinhaber sind größtenteils am Ende", erklärte Kammerpräsident Thomas Keindorf am Freitag. Der nunmehr zweite komplette Lockdown dieser Gewerke habe Reserven aufgebraucht. Die angebotenen Hilfen würden kaum greifen, weil der Unternehmerlohn und daraus zu leistende persönliche Ausgaben wie Krankenversicherung und Altersvorsorge nicht ausreichend berücksichtigt würden. "Es droht ein Unternehmenssterben in diesen Handwerken", warnte Keindorf. Er forderte ein Signal der Landesregierung zu den Perspektiven.

Im Süden Sachsen-Anhalts gibt es laut der Kammer mehr als 1500 Betriebe im Friseur- und Kosmetikhandwerk. Im Landesnorden sind es ähnlich viele.

© dpa-infocom, dpa:210122-99-131581/2

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