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Sachsen-Anhalt IG Metall: Beschäftigte brauchen mehr Weiterbildung

Das beleuchtete IG Metall-Logo ist an der Fassade der IG Metall-Verwaltungsstelle zu sehen. Foto: Marijan Murat/dpa/Archivbild

(Foto: Marijan Murat/dpa/Archivbild)

Hannover/Magdeburg (dpa/sa) - Vor dem Start der Tarifverhandlungen für die Metall- und Elektroindustrie in Sachsen-Anhalt hat die IG Metall mehr Bemühungen für die Weiterbildung der Beschäftigten gefordert. Dabei hat der Bezirkschef Thorsten Gröger vor allem den Umbruch in der Branche durch Elektromobilität und Digitalisierung im Blick. "In den Unternehmen wird bei der Qualifikation noch viel zu wenig getan." Es bestehe das Risiko, dass nicht genug interne Programme aufgelegt werden.

Die Tarifverträge der Metall- und Elektroindustrie laufen Ende März aus. Im Februar will die IG Metall ihre konkreten Forderungen für die Verhandlungen mit den Arbeitgebern festlegen. Schon im Vorfeld warnte die Gewerkschaft vor Schwarzmalerei der Arbeitgeber. Im Vergleich zur letzten Tarifrunde habe sich die wirtschaftliche Lage zwar verändert, sagte Gröger. "Aber Begriffe wie Krise oder Rezession sind nicht angesagt. Nach langer Hochkonjunktur gibt es jetzt eine Eintrübung."

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