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Sachsen-Anhalt Inzidenz-Wert sinkt: Impfquote rund 20 Prozent

Ein Mann hält ein Stäbchen für einen Abstrich für einen Corona-Test über ein Röhrchen. Foto: Sebastian Gollnow/dpa/Symbolbild

(Foto: Sebastian Gollnow/dpa/Symbolbild)

Berlin/Magdeburg (dpa/sa) - In Sachsen-Anhalt ist der Inzidenz-Wert gesunken. Die Zahl der erfassten Corona-Neuinfektionen innerhalb von sieben Tagen pro 100 000 Einwohner (Sieben-Tage-Inzidenz) lag am Samstag bei 178,8 nach 188,3 am Freitag, wie aus Zahlen des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Samstagmorgen hervorging. Vor einer Woche war der Inzidenz-Wert laut RKI mit 146 deutlich niedriger als jetzt. Binnen 24 Stunden wurden dem RKI den Angaben zufolge landesweit 699 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Sachsen-Anhalt steht der Übersicht zufolge nach Thüringen (249,7), Sachsen (231,5) und Bayern (182,4) bundesweit an vierter Stelle der Länder mit hohem Infektionsgeschehen.

Die Sieben-Tage-Inzidenz lag am Samstag in Deutschland laut RKI bei 160,7 und war damit nahezu gleich wie am Vortag mit 160,1 (Freitag). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem Institut binnen eines Tages 23 804 Corona-Neuinfektionen. Zudem wurden innerhalb von 24 Stunden 219 neue Todesfälle verzeichnet. In Sachsen-Anhalt starben weitere neun Menschen im Zusammenhang mit der Coronavirus-Infektion, insgesamt wurden damit seit Beginn der Pandemie 2909 Todesfälle im Land registriert. Die Zahlen zwischen dem RKI und dem Land unterscheiden sich allerdings wegen unterschiedlicher Meldezeiten.

So gab das Sozialministerium am Samstag 461 neue Corona-Fälle in Sachsen-Anhalt binnen eines Tages an. Die Zahl der bestätigten Corona-Infektionen lag bei 83 081. Die Sieben-Tage-Inzidenz sank auf 193,0 nach 204,35 am Freitag. Allerdings lagen den Angaben des Ministeriums zufolge bei den Corona-Daten bis Samstagmittag keine aktuellen Meldungen aus den Landkreisen Mansfeld-Südharz und dem Salzlandkreis vor. Das höchste Infektionsgeschehen hat laut der Übersicht weiter der Burgenlandkreis mit einem Inzidenz-Wert von 391,40, das niedrigste der Landkreis Anhalt-Bitterfeld mit 66,88.

In den Krankenhäusern des Landes sind laut Ministerium derzeit 135 Betten auf den Intensivstationen mit Covid-19-Patienten belegt, davon müssen 69 Menschen beatmet werden. Unterdessen hat in Sachsen-Anhalt rund jeder Fünfte mindestens die erste Impfung gegen das Coronavirus bekommen. Das waren 441 284 Menschen, wie das Sozialministerium unter Hinweis auf das Impfquotenmonitoring des RKI mitteilte. Die Quote für die zweite Impfung und damit vollständigen Impfschutz liege im Land bei 5,7 Prozent. Das sind 124 649 Menschen.

In den Impfzentren haben den Angaben zufolge 384 096 Menschen einen ersten Piks erhalten, hinzu kamen jüngst 57 188 Erstimpfungen bei den niedergelassenen Ärzten. Regional gesehen gab es bisher die meisten Erst- und Zweitimpfungen im Land in Halle, Magdeburg und im Landkreis Harz. Die Impfkampagne hatte Ende 2020 begonnen. Zunächst waren laut Prioritätenliste des Bundes Menschen in sehr hohem Alter, Bewohner von Alten- und Pflegeheimen und medizinisches Personal an der Reihe.

© dpa-infocom, dpa:210417-99-240351/3

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