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Sachsen-Anhalt Kirchenjugend will soziale Projekte umsetzen

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Magdeburg (dpa/sa) - Eine gute Tat, 72 Stunden Zeit: Im Rahmen einer bundesweiten Aktion wollen kirchliche Jugendgruppen innerhalb von drei Tagen soziale und ökologische Projekte umsetzen. Jugendliche sollen in einem Wettlauf gegen die Zeit die Welt ein Stückchen besser machen, sagten die Organisatoren am Mittwoch in Magdeburg. In Sachsen-Anhalt hätten sich bislang 32 Gruppen mit zusammen rund 1300 Jugendlichen zur 72-Stunden-Aktion "Uns schickt der Himmel" vom 23. bis 26. Mai angemeldet.

Die Organisatoren, zu denen in Sachsen-Anhalt neben dem Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) auch die Jugend der Evangelischen Kirche Mitteldeutschland und die Evangelische Jugend Anhalts gehören, sprechen von der größten Sozialaktion Deutschlands mit bundesweit rund 80 000 Teilnehmern. Vor allem Pfadfinder und andere kirchliche Jugendgruppen beteiligen sich. Grundsätzlich sei die Aktion aber offen für alle. In Sachsen-Anhalt haben sich den Angaben zufolge auch mehrere Schulklassen angemeldet.

Ihre Projekte organisieren die Jugendlichen zum großen Teil selbst. Den Organisatoren zufolge treffen sich die Gruppen zum Müllsammeln, renovieren Spielplätze oder suchen in Seniorenheimen das Gespräch mit älteren Menschen. Es ist nach 2013 die zweite bundesweite 72-Stunden-Aktion. "Wir wollen deutlich machen: Junge Menschen können die Welt verändern", sagte Christoph Tekaath vom BDKJ-Vorstand.

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