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Sachsen-Anhalt Klima und Käfer: Wald im Osten besonders betroffen

Vom Borkenkäfer zerstörte Fichten stehen im Nationalpark Harz. Foto: Julian Stratenschulte/dpa/Archivbild

(Foto: Julian Stratenschulte/dpa/Archivbild)

Halle (dpa/sa) - Stürme, Dürre und der Borkenkäfer haben den Wäldern in den vergangenen zwei Jahren zugesetzt. Sachsen-Anhalt hat dabei die höchsten Schäden in Ostdeutschland, berichtet die in Halle erscheinende "Mitteldeutsche Zeitung" (Dienstag) unter Berufung auf Zahlen des Bundeslandwirtschaftsministeriums. Insgesamt fielen 2018 und 2019 in Sachsen-Anhalt rund 9,7 Millionen Festmeter Schadholz an.

Normalerweise würden pro Jahr etwa 1,5 bis zwei Millionen Festmeter im Land eingeschlagen. Nach Angaben des Umweltministeriums in Magdeburg beträgt die entstandene Kahlfläche etwa 13 000 Hektar - umgerechnet ist das eine Fläche von etwa 18 200 Fußballfeldern. Die derzeitigen Schadensangaben der Länder beruhen dem Bericht zufolge auch auf Schätzungen. Genaue Erhebungen für Sachsen-Anhalt würden derzeit per Luftaufnahmen erstellt.

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