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Sachsen-Anhalt Land Sachsen-Anhalt will Bausektor weiter entlasten

Arbeiter stehen auf einer Baustelle eines Wohngebäudes.

(Foto: Soeren Stache/dpa-zentralbild/dp)

Magdeburg (dpa/sa) - Vor dem Hintergrund anhaltender Lieferengpässe und Preissteigerungen will das Land Sachsen-Anhalt den Bausektor weiter entlasten. Dafür sei der Erlass zur sogenannten Stoffpreisgleitklausel bis Jahresende verlängert worden, teilte das Finanzministerium in Magdeburg am Mittwoch mit. So solle das Kalkulations- und Preisrisiko bei Hochbaumaßnahmen des Landes nicht allein bei den Unternehmen liegen. Firmen können unter bestimmten Bedingungen gestiegene Kosten gegenüber dem öffentlichen Auftraggeber abrechnen, zum Beispiel für Stahl, Zementprodukte und Holz. Im Wesentlichen wird die bisherige Erlasslage weitergeführt, sie wurde den Angaben zufolge jedoch in Bezug auf die Stoffgruppen erweitert. Ursprünglich waren die Regelungen bis zum 30. Juni befristet.

"Die Preise für Baumaterialien steigen im Moment mit einer bisher nicht gekannten Dynamik", sagte Finanz- und Bauminister Michael Richter (CDU). Gerade die klein- und mittelständischen Handwerks- und Bauunternehmen sollen mit dieser Entwicklung nicht allein gelassen werden, hieß es. Das Land wolle der Verantwortung als "zuverlässiger Partner" der Bauindustrie gerecht werden.

Quelle: dpa

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