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Sachsen-Anhalt Land will Bürokratie für Mittelstand abbauen

Armin Willingmann (SPD) spricht. Foto: Klaus-Dietmar Gabbert/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild

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Magdeburg (dpa/sa) - Sachsen-Anhalt will den Bürokratieaufwand für mittelständische Unternehmen verringern. "Bereits vor Erlass von Rechts- und Verwaltungsvorschriften in Sachsen-Anhalt sollen deren Auswirkungen auf die mittelständische Wirtschaft geprüft werden", teilte das Wirtschaftsministerium am Mittwoch mit. Dazu habe das Ministerium einen sogenannten Test für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) erarbeitet.

Damit solle überprüft werden, ob eine geplante Vorschrift mittelstandsrelevant, in allen Bestandteilen notwendig und mit vertretbarem Aufwand umsetzbar sei, oder ob es mittelstandsfreundlichere Alternativen gebe, erklärte ein Sprecher des Ministeriums.

"Der Mittelstand ist das Fundament unserer Wirtschaft. Mehr als 99 Prozent aller Unternehmen in Sachsen-Anhalt haben weniger als 250 Beschäftigte", sagte Wirtschaftsminister Armin Willingmann (SPD). Daher müsse Mittelstandsfreundlichkeit in Gesetzgebung und Verwaltung stärker hervorgehoben werden. "Wir wollen dazu beitragen, dass Unternehmer wieder stärker Aufträge akquirieren und Geschäftsfelder erschließen können und weniger Formulare und Berichte ausfüllen müssen."

© dpa-infocom, dpa:210414-99-198487/2

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