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Sachsen-Anhalt Merkel betont vor Leopoldina-Besuch Bedeutung von Forschung

Das Logo und der Schriftzug der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina hängen an einem Banner vor dem Gebäude. Foto: Peter Endig/dpa-Zentralbild/Archivbild/dpa

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Halle/Berlin (dpa/sa) - Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat vor einem geplanten Besuch der Nationalen Akademie der Wissenschaften in Halle die Bedeutung der Forschung betont. "Wir sind eine wissensbasierte Gesellschaft und die Wissenschaft ist sozusagen Motor des Fortschritts", sagte die Bundeskanzlerin in einem am Samstag vom Kanzleramt in Berlin veröffentlichten Video. Der Wohlstand des Landes hänge von den Erfolgen in der Forschung ab. Die Leopoldina als weltweit älteste naturwissenschaftlich-medizinische Akademie könne mit ihren 1600 Mitgliedern der Bundesregierung "sehr viele wegweisende Ratschläge geben", so Merkel.

"Wir haben sie zum Teil schon um Gutachten gebeten, zum Beispiel im Zusammenhang mit den Stickstoffwerten in unseren Städten oder aber auch im Zusammenhang mit dem Klimaschutz", erklärte die Bundeskanzlerin in der Video-Botschaft. Es sei ein wichtiges Zeichen, dass der Geologe und Ozeanograph Gerald Haug, der sich mit der Klimaforschung auskenne, Präsident der Leopoldina geworden sei.

Haug (51) vom Max-Planck-Institut für Chemie aus Mainz leitet vom 1. März 2020 an die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina. Merkel hat aus diesem Anlass für den 20. Februar einen Besuch in Halle angekündigt. Die Leopoldina mit Sitz in der Saalestadt wurde 2008 zur Nationalen Akademie der Wissenschaften Deutschlands ernannt. Sie berät Politik und Gesellschaft zu gesellschaftlich relevanten Fragen und gibt wissenschaftlich fundierte Stellungnahmen ab. Zudem vertritt sie die deutsche Wissenschaft in internationalen Gremien, etwa bei der wissenschaftsbasierten Beratung der G7- und G20-Gipfel.

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