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Sachsen-Anhalt Ministerium: Mehrere Ermittlungsverfahren nach Corona-Demo

Ein Schild mit der Aufschrift

(Foto: Roland Weihrauch/dpa/Symbolbild)

Magdeburg (dpa/sa) - Bei den Versammlungen mit Bezug zu den Corona-Maßnahmen sind in Sachsen-Anhalt am Montagabend mehrere Ermittlungsverfahren eingeleitet worden. Landesweit wurden 34 Straf- und Ordnungswidrigkeitenverfahren aufgenommen, teilte das Innenministerium in Magdeburg am Dienstag mit. Dabei gehe es unter anderem um Landfriedensbruch sowie Widerstand beziehungsweise tätlichen Angriff auf Vollzugsbeamte. Zudem seien zahlreiche Platzverweise ausgesprochen worden.

Insgesamt seien rund 19.000 Menschen auf der Straße gewesen. Die höchste Beteiligung gab es den Angaben zufolge mit rund 2380 Teilnehmern bei einer angemeldeten Versammlung in Halle. Im Umfeld der Aufzugstrecke in der Saalestadt sei es zu Gegenprotesten und Sachbeschädigungen gekommen, hieß es weiter. Bei weiteren angemeldeten Demonstrationen seien es rund 1650 Teilnehmer in Bitterfeld-Wolfen gewesen, 1500 in Wittenberg und 1200 in Naumburg.

An einer nicht angemeldeten Versammlung in Halberstadt nahmen laut Ministerium etwa 1300 Teilnehmern teil. In Magdeburg versammelten sich bei einer angemeldeten und störungsfreien Versammlung rund 150 Menschen. Eine zweite, nicht angemeldete Demo mit rund 900 Teilnehmern, setzte sich trotz Verbots in Bewegung und wurde aufgelöst. Dabei kam es zu Auseinandersetzungen mit Polizeikräften.

Quelle: dpa

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