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Sachsen-Anhalt Neuinfektionen verharren auf hohem Niveau: 68 gestorben

Zwei FFP3 Atemschutzmasken liegen auf einem Tisch im Sonnenschein. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa

(Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa)

Magdeburg (dpa/sa) - In Sachsen-Anhalt sind 68 weitere Menschen an oder mit einer Corona-Infektion gestorben. Am Dienstag verzeichnete die Landesregierung außerdem 880 neue Ansteckungen, wie das Gesundheitsministerium mitteilte. Das waren 31 mehr als am Dienstag voriger Woche. Von 100 000 Sachsen-Anhaltern steckten sich nachweislich 233,7 binnen der vergangenen sieben Tage mit dem Virus an.

Dieser Wert hatte am Montag noch bei 243,7 und vor einer Woche noch bei 258 gelegen - das Infektionsgeschehen hat in Sachsen-Anhalt somit etwas an Fahrt verloren. Ziel von Bund und Ländern ist allerdings eine Sieben-Tage-Inzidenz von 50. Unter den 14 Kreisen und kreisfreien Städten kam die Landeshauptstadt Magdeburg dem mit 78,7 Infektionen pro Woche und 100 000 Einwohnern noch am nächsten.

Ab einem Inzidenzwert von 200 müssen die Kreise weitergehende Beschränkungen verhängen, etwa die Bewegungsfreiheit auf einen Radius von 15 Kilometern vom Wohnort einschränken. Am Dienstag lag die Hälfte aller Kreise über dieser Marke. Am schnellsten breitet sich das Virus derzeit im Burgenlandkreis aus: Dort betrug die Sieben-Tage-Inzidenz 417,7.

Auch die Impfungen gehen in Sachsen-Anhalt noch so voran wie geplant. 34 411 Menschen wurden bis Dienstag geimpft, 2927 davon wurde auch schon die zweite Dosis gespritzt. Durch Lieferengpässe werden im Februar allerdings weniger Menschen geimpft werden können, als ursprünglich geplant.

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