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Sachsen-Anhalt RKI: Sieben-Tage-Wert der Corona-Neuinfektionen bei 190,3

Testsets mit Abstrichstäbchen liegen in einem Testzentrum für Corona-Verdachtsfälle. Foto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild

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Berlin/Magdeburg (dpa/sa) - In Sachsen-Anhalt ist die Zahl der erfassten Corona-Neuinfektionen innerhalb von sieben Tagen pro 100 000 Einwohner auf 190,3 gestiegen. Das geht aus Zahlen des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Donnerstagmorgen hervor. Am Mittwoch hatte das RKI einen Wert von 182,7 Fällen je 100 000 Einwohner binnen sieben Tagen ausgewiesen, nach 173,9 am Dienstag. Binnen 24 Stunden wurden dem RKI den Angaben zufolge landesweit 883 Corona-Neuinfektionen gemeldet.

Das Sozialministerium berichtete am Donnerstagnachmittag von 799 neuen Corona-Fällen binnen 24 Stunden und berechnete eine Sieben-Tage-Inzidenz von 210,09. Zudem seien 16 neue Sterbefälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet worden. Alles in allem seien bislang 2929 Menschen im Land an oder mit dem Virus gestorben. Aktuell seien 142 Intensiv- und Beatmungsbetten mit Covid-19-Patienten belegt, 74 würden beatmet.

Die bundesweite sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz lag am Donnerstag laut RKI bei 160,1, es waren mehr als 29 400 Fälle gemeldet worden. Sachsen-Anhalt hat nach den Nachbarländern Thüringen (259,2) und Sachsen (235,3) bundesweit das höchste Infektionsgeschehen.

Für den Burgenlandkreis wies das RKI am Donnerstag mit 320,9 die landesweit höchste Sieben-Tage-Inzidenz aus. Vier weitere Landkreise lagen über der 200er-Inzidenz: der Saalekreis mit 279,1, die Stadt Halle mit 246,3, der Landkreis Stendal mit 240,1 und der Landkreis Mansfeld-Südharz mit 208,2 Neuinfektionen je 100 000 Einwohner und sieben Tage. Allein der Landkreis Anhalt-Bitterfeld unterschritt mit 66,3 den Wert von 100, die acht anderen Kreise und kreisfreien Städte lagen zwischen 100 und 200, wie das RKI auswies.

Die Zahl der Erstimpfungen habe unterdessen mehr als 408 600 erreicht, das seien 18,7 Prozent. Zudem seien knapp 120 800 Menschen schon ein zweites Mal geimpft, was 5,5 Prozent entspreche, teilte das Sozialministerium weiter mit.

© dpa-infocom, dpa:210415-99-210740/3

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