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Sachsen-Anhalt Regierung: Weitere Lockerungen bei Inzidenz unter 100

Ein Arzt macht einen Abstrich für einen Corona-Test. Foto: Britta Pedersen/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild

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Magdeburg (dpa/sa) - Die Landesregierung will weitere Öffnungen ermöglichen, sobald die Sieben-Tage-Inzidenz in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt über einen längeren Zeitraum unter 100 liegt. "Wir wollen im Bereich zwischen 50 und 100 weitere Möglichkeiten eröffnen", sagte Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) am Dienstag nach einer Kabinettssitzung. In diesem Bereich würden die Inzidenzen in Sachsen-Anhalt wahrscheinlich über einen längeren Zeitraum bewegen - "und da muss etwas gehen", sagte Haseloff. Mit Blick auf die Verfügbarkeit von Intensivbetten und andere Indikatoren halte die Landesregierung das für verantwortbar.

Dazu will die Landesregierung eine Spanne zwischen 50 und 100 festlegen, in der sich ein Landkreis oder eine kreisfreie Stadt über einen bestimmten Zeitraum bewegen muss, um weitere Öffnungen erlauben zu dürfen. Auch diesen Zeitraum muss die Landesregierung noch definieren, denkbar seien etwa 20 aufeinander folgende Tage, sagte Gesundheitsministerin Petra Grimm-Benne (SPD). Bis Donnerstag soll dazu ein Modell ausgearbeitet werden. Am kommenden Dienstag soll die neue Verordnung in Kraft treten.

Lockerungen wären dann - verbunden mit einer engmaschigen Teststrategie - unter anderem im Bereich Sport denkbar, sagte Grimm-Benne. So könnte wieder drinnen trainiert werden, auch Fitnessstudios könnten unter Auflagen öffnen. Mit einem negativen Testergebnis soll außerdem auch wieder Urlaub in Hotels und Restaurantbesuche im Innenbereich möglich werden.

© dpa-infocom, dpa:210518-99-647169/2

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