Regionalnachrichten

Sachsen-Anhalt SPD-Innenexperte: Technisches Hilfswerk häufiger anfordern

dpa_Regio_Dummy_SachsenAnhalt.png

Magdeburg/Naumburg (dpa/sa) - Das Technische Hilfswerk (THW) sollte aus Sicht des innenpolitischen Sprechers der SPD-Landtagsfraktion, Rüdiger Erben, stärker in das System der Gefahrenabwehr eingezogen werden. "Leider nutzen Landes- und Kommunalbehörden das THW viel zu selten", sagte Erben am Sonntag. "Die Helfer des THW sind hervorragend ausgebildet, hoch motiviert und mittlerweile technisch sehr gut ausgestattet."

In Bayern etwa sei es üblich, das THW mit seinen besonderen Fähigkeiten in den Einsatz zu rufen. In Sachsen-Anhalt sei das unterhalb des Katastrophenfalles nur höchst selten der Fall. "Das muss sich ändern, auch um die Motivation der THW-Helferinnen und Helfer aufrecht zu erhalten", erklärte Erben.

Das THW hilft den Angaben zufolge etwa bei der Logistik für die Corona-Impfzentren und bei der Verteilung von Schnelltests in Sachsen-Anhalt. Zudem seien einzelne THW-Ortsverbände beim heftigen Wintereinbruch im Februar zum Einsatz gekommen. Erben hatte laut Mitteilung am Wochenende den THW-Ortsverband Naumburg besucht.

© dpa-infocom, dpa:210509-99-528320/2

Regionales
ntv.de Dienste
Software
Newsletter
Ich möchte gerne Nachrichten und redaktionelle Artikel von der n-tv Nachrichtenfernsehen GmbH per E-Mail erhalten.