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Sachsen-Anhalt Sachsen-Anhalt lagert 28.000 Tonnen Streusalz

Streusalz liegt auf einer Asphaltsstraße. Foto: Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild

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Staßfurt/Magdeburg (dpa/sa) - Die Temperaturen bewegen sich schon um den Nullpunkt, die Winterdienste in Sachsen-Anhalt sind auf Schnee und Eis bestens vorbereitet. Mehr als 600 Einsatzkräfte und knapp 150 Räum- und Streufahrzeuge stünden bereit, teilte das Infrastrukturministerium in Magdeburg am Freitag mit. "Die Straßenmeistereien sind für den bevorstehenden Winter gut gerüstet. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind hoch motiviert und tun alles, um die Straßen optimal zu räumen und zu streuen", sagte Infrastrukturministerin Lydia Hüskens (FDP).

Die Meistereien in Sachsen-Anhalt haben demnach in ihren Lagerhallen und Silos einen Vorrat von rund 28.000 Tonnen Streusalz und 1800 Tonnen Sole angelegt. Da das Streusalz aus Bernburg im Salzlandkreis komme, könnte bei unvorhergesehenen Engpässen schnell Nachschub geliefert werden.

In den nächsten Wochen würden noch Schneezäune an Bundes-, Landes- und Kreisstraßen aufgestellt. Sie hätten eine Gesamtlänge von 112 Kilometern, wovon 54 Kilometer an Bundesstraßen, 55 Kilometer an Landesstraßen und 3 Kilometer an Kreisstraßen installiert würden.

Das Ministerium wies außerdem darauf hin, dass trotz guter Vorbereitung bei starkem Schneefall und Eisglätte nicht immer und überall im Land gleichzeitig geräumt und gestreut werden könne. "Deshalb appelliere ich an alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer, ihre Fahrzeuge unbedingt wintertauglich auszurüsten und das eigene Fahrverhalten der jeweiligen Situation anzupassen", sagte Ministerin Hüskens.

Im vergangenen Winter haben die Winterdienste auf den Bundesstraßen durchschnittlich 9,3 Tonnen Feuchtsalz je Kilometer gestreut. Auf Landesstraßen waren es knapp 7,4 Tonnen. Insgesamt wurden etwa 3,1 Millionen Euro für Streustoffe, also Streusalz und Sole, ausgegeben.

Das Land ist für den Winterdienst auf Bundes- und Landesstraßen zuständig. Dazu kommen die Kreisstraßen in den Landkreisen Mansfeld-Südharz, Jerichower Land und Wittenberg. Für die Räumung der meisten Kreis- und kommunalen Straßen sind die Landkreise und Gemeinden selbst verantwortlich.

© dpa-infocom, dpa:211112-99-973227/3

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