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Sachsen-Anhalt Sachsen-Anhalt rüstet Polizei mit neuen Dienstwaffen aus

Ein Polizist zielt mit der Pistole

(Foto: Klaus-Dietmar Gabbert/dpa-Zentralbild/ZB)

Aschersleben (dpa/sa) - Die Polizei in Sachsen-Anhalt hat offiziell ihre neue Standardpistole in den Dienst genommen. Von Mittwoch an werden schrittweise alle Polizistinnen und Polizisten im Land mit der Waffe des österreichischen Herstellers Glock ausgerüstet, wie ein Sprecher des Innenministeriums sagte. Die "Glock 46" ersetzt die bisherige Standardwaffe "Sig Sauer P6", die seit mehr als 25 Jahren im Einsatz ist. Das Land orderte insgesamt 8600 neue Pistolen und gibt dafür 8,6 Millionen Euro aus.

Zuerst bekommen die Nachwuchspolizisten die neue Pistole. Die Anwärterinnen und Anwärter sollen direkt bei ihrer Ausbildung an der Fachhochschule der Polizei den Umgang mit der neuen Waffe trainieren. Anschließend sollen die Beamten der Bereitschaftspolizei ausgerüstet werden, bevor die Ordnungshüter in den Polizeiinspektionen folgen.

Ende 2020 soll der Wechsel von der alten auf die neue Waffe abgeschlossen sein, hieß es. Alle Polizistinnen und Polizisten müssen theoretisch und praktisch den Umgang mit der Glock lernen, ehe sie sie im Dienst tragen dürfen.

Die neue Waffe hat ein Magazin, in das 15 statt nur 8 Patronen passen. Es gibt sie in unterschiedlichen Ausführungen für kleine und große Hände sowie Links- und Rechtshänder. Zudem ist sie besonders gesichert, um zu verhindern, dass sich ein Schuss löst. Die Glock hatte sich in einem internen Test mit 100 Beamten als neue Standardwaffe durchgesetzt.

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