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Sachsen-Anhalt Sachsen-Anhalt schneidet bei Gründungsgeschehen besser ab

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Magdeburg (dpa/sa) - Sachsen-Anhalt schneidet bei einem Ländervergleich zur Gründertätigkeit etwas besser ab. Das Land verbesserte sich im aktuellen Gründermonitor der Förderbank KfW vom vorletzten Platz auf Rang 12. Wirtschaftsminister Armin Willingmann wertete die Entwicklung als "deutlichen Aufwärtstrend". Das zeige auch, dass die Bemühungen des Landes Früchte trügen, sagte der SPD-Politiker laut einer Mitteilung am Samstag.

Seit dem Jahr 2014 seien 106 Millionen Euro EU-Mittel ausgegeben worden, um Gründer und Unternehmensnachfolger zu unterstützen. Dabei geht es sowohl um Zuschüsse als auch um Darlehen und den Aufbau von Gründerzentren.

Laut KfW-Gründungsmonitor kamen zuletzt auf 10 000 Einwohner in Sachsen-Anhalt 83 Unternehmensgründungen. Damit landete das Land knapp hinter Sachsen (11. Platz, 86 Gründungen je 10 000) und vor Thüringen (14. Platz, 71 je 10 000) und Mecklenburg-Vorpommern (15. Platz, 41 je 10 000).

Am lebendigsten ist die Gründungstägigkeit laut Monitor in der Bundeshauptstadt: Berlin selbst liegt mit 198 Gründungen je 10 000 Einwohner an der Spitze der Tabelle und hat laut KfW so eine Strahlkraft, dass es auch Brandenburg zum 2. Platz (155 je 10 000 Gründungen) verhalf. Insgesamt gab es der Studie zufolge voriges Jahr erstmals seit Jahren wieder mehr Gründungen. Ihre Zahl stieg im Vergleich zum Vorjahr um 58 000 auf 605 000.

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