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Sachsen-Anhalt Sachsen-Anhalt steigt aus Luca-Vertrag aus

Das Symbol der Luca-App ist auf einem Smartphone zu sehen.

(Foto: Christoph Soeder/dpa/Illustratio)

Magdeburg (dpa/sa) - Das Land Sachsen-Anhalt wird den Kooperationsvertrag zur Nutzung der Luca-App bei der Nachverfolgung von Kontakten in der Corona-Pandemie kündigen. Das beschloss das Kabinett am Dienstag in Magdeburg, wie die Staatskanzlei mitteilte. Der Vertrag mit dem privaten Anbieter läuft damit Ende März aus.

Die Luca-App digitalisiert die Kontaktdaten von Besuchern beim Einchecken in Restaurants oder auch Veranstaltungsstätten. Das soll den Betreibern der Einrichtungen helfen, die gesetzlich vorgeschriebene Erfassung der Besucher ohne Zettelwirtschaft zu erledigen. Mit der Luca-App sollte den Gesundheitsämtern ermöglicht werden, Kontakte digital nachzuverfolgen und so die weitere Ausbreitung des Corona-Virus zu verlangsamen. In Sachsen-Anhalt haben die Gesundheitsämter die Luca-App jedoch kaum genutzt.

Für die Nutzung der Luca-App in Sachsen-Anhalt sind dem Land Kosten in Höhe von knapp einer Million Euro entstanden. Wie die Landesregierung mitteilte, können Landkreise und kreisfreie Städte bei Bedarf eigene Verträge mit dem Anbieter abschließen.

Quelle: dpa

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