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Sachsen-Anhalt Staatsanwalt: Sechs Jahre Haft wegen tödlicher Messerattacke

Die Statue der Justitia steht mit einer Waage und einem Schwert in der Hand auf einem Platz. Foto: Arne Dedert/dpa/Archivbild

(Foto: Arne Dedert/dpa/Archivbild)

Halle (dpa/sa) - Im Prozess um eine tödliche Messerattacke in Halle hat die Staatsanwaltschaft sechs Jahre Haft für den Angeklagten gefordert. Er habe vor einer Wohnungstür in einem Mehrfamilienhaus zwei Männer angegriffen und nicht aus Notwehr gehandelt, sagte Staatsanwalt Klaus Wiechmann am Mittwoch vor dem Landgericht Halle. Er plädierte dafür, den Angeklagten wegen Körperverletzung mit Todesfolge und wegen gefährlicher Körperverletzung zu verurteilen. Die Verteidigung des 21-Jährigen forderte Freispruch.

Der Angeklagte hatte gestanden, im September 2020 auf zwei Männer mit einem Küchenmesser eingestochen zu haben. Als Motiv gab er Notwehr an. Ein 31-Jähriger starb durch einen Stich ins Herz, sein gleichaltriger Freund wurde verletzt. Das Landgericht will am Vormittag das Urteil sprechen.

© dpa-infocom, dpa:210414-99-198174/2

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