Regionalnachrichten

Sachsen-Anhalt Stadt Magdeburg verschiebt Preisverleihung an Klaus Johannis

Rumäniens Präsident Klaus Johannis gibt im Bundeskanzleramt eine Pressekonferenz. Foto: Maurizio Gambarini/dpa/Archivbild

(Foto: Maurizio Gambarini/dpa/Archivbild)

Magdeburg (dpa/sa) - Angesichts der Corona-Pandemie hat die Stadt Magdeburg die Verleihung des Kaiser-Otto-Preises an den rumänischen Staatspräsidenten Klaus Johannis verschoben. Wann die ursprünglich für den 25. Mai geplante Preisverleihung nachgeholt werde, stehe noch nicht fest, teilte die Stadtverwaltung am Mittwoch mit. Zum Schutz der Gesundheit aller Beteiligten sei eine Aussetzung der Ehrung notwendig, erklärte Magdeburgs Oberbürgermeister Lutz Trümper (SPD).

Mit dem nicht dotierten Kaiser-Otto-Preis werden nach Angaben der Kommune internationale Persönlichkeiten gewürdigt, die sich in besonderer Weise um die europäische Verständigung verdient gemacht haben. Zu bisherigen Preisträgern gehören unter anderem Ex-Bundespräsident Richard von Weizsäcker, die frühere Staatspräsidentin der Republik Lettland, Vaira Vike-Freiberga, und Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU). Der Kaiser-Otto-Preis gilt als der wichtigste Kulturpreis der Landeshauptstadt Magdeburg.

Newsticker