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Sachsen-Anhalt Tierschützer fordern mehr Einsatz für Tierwohl

Aktivistinnen und Aktivisten des Deutschen Tierschutzbüros demonstrieren. Foto: Hendrik Schmidt/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild

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Weißenfels (dpa/sa) - Aktivisten des Deutschen Tierschutzbüros haben vor dem Schlachthof in Weißenfels an die Verbraucher appelliert, ihr Konsum- und Essverhalten zu ändern. Umso weniger Nachfrage nach tierischen Produkten bestehe, desto mehr könne gegen Ausbeutung von Menschen und Tieren und für bessere Lebensbedingungen getan werden, sagte eine Sprecherin des Vereins am Donnerstag. An der Aktion vor dem Schlachtbetrieb beteiligten den Angaben der Aktivisten zufolge 45 Menschen.

In Absprache mit der Polizei seien Transporter vor dem Tor angehalten worden, um sich über die Bedingungen in den Fahrzeugen zu informieren. "Denn kein Tier geht freiwillig in einen Schlachthof. Und in jedem Schnitzel hat einmal ein Herz geschlagen", sagte die Sprecherin. Das Deutsche Tierschutzbüro e.V. (Berlin) engagiert sich nach eigenen Angaben für eine vegane Lebensweise und mehr Rechte für Tiere. Der Schlachthof in Weißenfels (Burgenlandkreis) gehört zum Fleischkonzern Tönnies (Nordrhein-Westfalen).

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