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Sachsen-Anhalt Umfrage: Eltern unzufrieden mit Digitalangebot der Schulen

Ein Schüler der achten Klasse tippt in einer Schule auf einem Tablet. Foto: Rolf Vennenbernd/dpa/Symbolbild

(Foto: Rolf Vennenbernd/dpa/Symbolbild)

Magdeburg (dpa/sa) - Eine knappe Mehrheit der Eltern von Magdeburgs Schülern ist laut einer Umfrage nicht einverstanden mit dem digitalen Lehrangebot in den Schulen der Landeshauptstadt. 52 Prozent der Befragten gaben in der Umfrage der Stadt an, eher oder gar nicht zufrieden mit der technischen und methodischen Umsetzung des Digitalen Lernens durch die Schulen sind. 31 Prozent waren hingegen sehr oder eher zufrieden. Das Bildungsbüro der Stadt hatte für die am Montag veröffentlichte Studie bereits im Juni 457 Eltern von Schülern allgemeinbildender Schulen in Magdeburg befragt.

Aus der Umfrage geht außerdem hervor, dass die meisten Schüler in Magdeburg technisch gut für das Fernlernen ausgerüstet sind. So gaben 99 Prozent der Eltern an, über einen Internetanschluss zu verfügen, 88 Prozent gaben an, dass ihre Kinder über einen Computer oder ein Tablet verfügen. Die Schule stellte demnach nur den Kindern von 3,4 Prozent der befragten Eltern ein eigenes Gerät zur Verfügung. Die Landesregierung arbeitet derzeit an einer besseren technischen Ausrüstung der Schulen.

Zur Eindämmung des neuartigen Coronavirus hatte Sachsen-Anhalt, wie die anderen Bundesländer auch, die Schulen im März geschlossen, ein Teil des Unterrichts wurde daraufhin online abgehalten. Vor den Sommerferien waren die Schüler sukzessive in die Klassen zurückgekehrt. Im neuen Schuljahr ab 27. August sollen die Schulen wieder im Regelbetrieb laufen, die Regeln dafür sind noch nicht ganz klar.

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