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Sachsen-Anhalt Versammlungen in Halle gegen die Ausgangsbeschränkung

Polizisten kontrollieren einen jungen Mann. Foto: Jonas Walzberg/dpa/Symbolbild

(Foto: Jonas Walzberg/dpa/Symbolbild)

Halle (dpa/sa) - Am ersten Abend der Ausgangsbeschränkungen haben in Halle mehrere Menschen gegen diese Maßnahme protestiert. Bei einer Versammlung am Rosa-Luxemburg-Platz kamen etwa 140 Menschen zusammen, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Nach der Versammlung zogen etwa 60 Personen in Richtung des Marktes. Sie zeigten Transparente, riefen Sprechchöre und brannten Pyrotechnik ab. Nach Angaben der Polizei wurde diese nicht angemeldete Versammlung nach wenigen Minuten aufgelöst. Die Polizei ermittelt nun unter anderem wegen des Verstoßes gegen das Versammlungsrecht. Es habe indes keine schwerwiegenden Zuwiderhandlungen gegen die Eindämmungsverordnung des Landes gegeben.

Die Stadt hat wegen des hohen Corona-Infektionsgeschehens am Samstag eine nächtliche Ausgangsbeschränkung eingeführt. Demnach sei zwischen 21.00 und 5.00 Uhr das Verlassen der Wohnung nur noch aus "gewichtigem Grund" erlaubt. Sie gilt, bis die Sieben-Tage-Inzidenz in der Stadt wieder unter 200 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen sinkt. Nach Zahlen des Robert Koch-Instituts lag dieser Wert am Samstag in Halle bei etwa 237.

© dpa-infocom, dpa:210404-99-79947/3

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