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Sachsen-Anhalt Warnung vor Naturkatastrophen: Sirenen werden unverzichtbar

Eine Alarmsirene steht auf einem Hausdach. Foto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild

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Magdeburg (dpa/sa) - Sirenen hält der SPD-Innenpolitiker Rüdiger Erben für unverzichtbar, um Menschen vor Naturkatastrophen wie in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen zu warnen. "Aus meiner Sicht verdienen die Sirenen wieder mehr Aufmerksamkeit, vor allem wenn die Bevölkerung in der Nacht gewarnt werden muss", erklärte Erben am Montag. "Nicht jeder hat ein Smartphone mit einer Warn-App auf dem Nachttisch liegen. Und auch die App hilft nicht viel, wenn Menschen tief und fest schlafen."

Die Zahl der Sirenen sei in Sachsen-Anhalt seit den 1990-er Jahren stark zurückgegangen. In den zurückliegenden zehn Jahren habe sich die Lage stabilisiert. Aktuell könnten von 2143 Sirenenstandorten aus nicht nur Einsatzkräfte alarmiert, sondern auch die Menschen vor Gefahren gewarnt werden. Einzelne Landkreise unterhielten ein sehr dichtes Sirenennetz. Die Stadt Halle hingegen verzichte im Unterschied zu Magdeburg und Dessau-Roßlau vollständig auf Sirenen.

© dpa-infocom, dpa:210719-99-436319/2

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