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Sachsen-Anhalt Weniger Waldbrände im Frühling als im Vorjahr

Letzte Feuer lodern nach einem Waldbrand. Foto: Jan Woitas/zb/dpa/Archiv

(Foto: Jan Woitas/zb/dpa/Archiv)

Magdeburg (dpa/sa) - In Sachsen-Anhalts Wäldern hat es in den ersten vier Monaten deutlich seltener gebrannt als im Vorjahr. Bis zum 30. April seien im Land sechs Waldbrände registriert worden, teilte das Landeszentrum Wald auf Anfrage mit. Im Vorjahreszeitraum waren es 15 gewesen. Mit 2,27 Hektar erfassten die sechs Brände in diesem Jahr jedoch eine fast so große Waldfläche wie die 15 ein Jahr zuvor (2,71 Hektar).

Das Landeszentrum sieht einen möglichen Grund für die geringere Zahl an Waldbränden im Wetter: Zwar seien März und April in diesem Jahr fast genauso trocken ausgefallen wie 2020. In diesem Jahr seien die Böden durch die ergiebigen Schneefälle zu Jahresbeginn aber deutlich feuchter gewesen als noch im vorigen Jahr.

Eine seriöse Prognose, wie viele Waldbrände im Sommer ausbrechen könnten, sei wegen der vielen Variablen nicht möglich, hieß es vom Landeszentrum. Neben natürlichen Ursachen würden immer wieder auch Brände durch den Menschen verursacht, etwa durch Glasflaschen, Zigarettenkippen oder auch Brandstiftung.

© dpa-infocom, dpa:210515-99-606789/2

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