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Sachsen-Anhalt Weniger als ein Drittel NC-Studiengänge in Sachsen-Anhalt

Studenten sitzen bei einer Erstsemesterbegrüßung im Hörsaal. Foto: Thomas Frey/dpa/Archiv/Symbolbild

(Foto: Thomas Frey/dpa/Archiv/Symbolbild)

Magdeburg/Gütersloh (dpa/sa) - An Sachsen-Anhalts Hochschulen sind im Bundesvergleich wenige Fächer mit einem Numerus Clausus (NC) belegt. Im kommenden Wintersemester 2020/21 seien 28,2 Prozent der Studiengänge zulassungsbeschränkt, wie das Centrum für Hochschulentwicklung (CHE) in Gütersloh am Mittwoch mitteilte. Damit liegt Sachsen-Anhalt deutlich unter dem Bundesdurchschnitt von 40,6 Prozent und auf Platz 13 aller Bundesländer.

Nur in Thüringen (19,4 Prozent), Mecklenburg-Vorpommern (21,6 Prozent) und Rheinland-Pfalz (24 Prozent) sind die Studienangebote noch seltener mit einem NC versehen. Im Vorjahr waren in Sachsen-Anhalt noch für 27,8 Prozent aller Studiengänge zulassungsbeschränkt. Am häufigsten sind Studiengänge in Berlin, dem Saarland und Hamburg mit einem NC belegt.

Am häufigsten sind hierzulande Studiengänge in den Rechts-, Wirtschafts-, Gesellschafts- und Sozialwissenschaften zugangsbeschränkt - dort lag ihr Anteil bei 35,4 Prozent. Nur 16,5 Prozent seien es in den Sprach- und Kulturwissenschaften gewesen. In den Ingenieurwissenschaften lag der Anteil bei 20,5 Prozent.

In Halle, dem einzigen Hochschulort des Landes mit mehr als 17 000 Studierenden, liegt die NC-Quote für das kommende Wintersemester den Angaben zufolge mit 32 Prozent etwas höher als der Landesdurchschnitt von 28,2 Prozent.

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