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Sachsen-Anhalt Willingmann für Modell-Klausel im Infektionsschutzgesetz

Sachsen-Anhalts Wirtschaftsminister Armin Willingmann (SPD) spricht bei einer Landtagssitzung. Foto: Klaus-Dietmar Gabbert/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild

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Halle (dpa/sa) - Sachsen-Anhalts Wirtschaftsminister Armin Willingmann (SPD) plädiert für eine Überarbeitung bei den geplanten Änderungen am Infektionsschutzgesetz. "Wie soll man Händlern in der Innenstadt erklären, dass Online-Unternehmen riesige Lager mit Hunderten Mitarbeitern betreiben dürfen, der kleine Unternehmer vor Ort aber selbst unter strengen Hygieneauflagen keine Termine mit seinen Stammkunden vereinbaren darf", sagte Willingmann der in Halle erscheinenden "Mitteldeutschen Zeitung" (Freitag). Er sprach sich aus für "einen nüchternen Blick auf zu erwartende Effekte und die Durchsetzbarkeit von Anordnungen". Zudem möchte Willingmann auch bei einem harten bundesweiten Lockdown an Modellprojekten zur Öffnung der Wirtschaft festhalten. "Ich werbe bei den Bundestagsabgeordneten für eine Modell-Klausel im Infektionsschutzgesetz."

© dpa-infocom, dpa:210416-99-226175/2

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