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Sachsen 43 Prozent der Uni-Absolventen fühlen sich fit fürs Digitale

Studentinnen sitzen während einer Langen Nacht der aufgeschobenen Hausarbeiten in einer Bibliothek. Foto: Maja Hitij/Archivbild

(Foto: Maja Hitij/dpa)

Köln (dpa/sn) - Weniger als die Hälfte der Hochschulabsolventen in Sachsen sieht sich durch ihr Studium auf die Digitalisierung am Arbeitsplatz gut vorbereitet. Die digitale Infrastruktur der Universitäten des Bundeslandes wurde dagegen von mehr als 82 Prozent der Befragten positiv eingeschätzt - nur in Brandenburg waren die Studierenden mit der Versorgung zufriedener.

Wie eine Umfrage des Personaldienstleisters Studitemps und der Universität von Maastricht unter 22 000 Studierenden und Absolventen in Deutschland ergab, fühlen sich rund 43 Prozent der sächsischen Uni-Absolventen durch ihr Studium gut oder eher gut für die digitalen Anforderungen an ihrem zukünftigen Arbeitsplatz gerüstet. Damit landete Sachsen im unteren Mittelfeld.

Deutschlandweit gaben 45 Prozent aller Befragten an, sie sähen sich gut oder eher gut gerüstet. In Brandenburg und Bayern waren mit mehr als 47 Prozent die meisten Absolventen zufrieden, in Schleswig-Holstein die wenigsten mit mehr als 34 Prozent.

Über 82 Prozent beurteilten die digitale Infrastruktur an ihrer Hochschule als "eher gut". Sachsen nimmt damit im Ländervergleich den zweiten Platz ein. Kriterien waren demnach Ausstattung und Online-Angebot der Hochschulen und Vorlesungsinhalte. Brandenburg landete auch hier mit mehr als 88 Prozent Zustimmung auf dem ersten und Schleswig-Holstein mit rund 67 Prozent auf dem letzten Platz. Der Bundesdurchschnitt lag bei rund 75 Prozent.

Studitemps-Umfrage

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