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Sachsen 69 neue Todesfälle und 2114 Corona-Neuinfektionen in Sachsen

Testsets mit Abstrichstäbchen liegen in einem Testzentrum für Corona-Verdachtsfälle. Foto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild

(Foto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild)

Dresden (dpa/sn) - In Sachsen ist die Zahl der Neuinfektionen und Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus weiter gestiegen. Laut Statistik des Gesundheitsministeriums vom Mittwoch wurden binnen eines Tages 69 neue Todesfälle registriert. Damit starben seit Beginn der Pandemie 1075 Menschen im Freistaat an oder mit dem Virus. Die Zahl der bestätigten Neuinfektionen stieg um mehr als 2100. Die meisten Fälle kamen im Landkreis Bautzen und in Dresden dazu.

Insgesamt 2266 Patienten müssen derzeit in den Krankenhäusern behandelt werden - darunter mehr als 400 Menschen auf der Intensivstation. Sachsen gilt bundesweit als Corona-Hotspot - auf 100 000 Einwohner kamen binnen einer Woche zuletzt 261 Infektionen. Manche Landkreise reißen sogar die 400er-Marke, laut Ministerium etwa die Region Sächsische Schweiz/Osterzgebirge.

Der Landkreis Görlitz selbst meldete eine Sieben-Tage-Inzidenz von 443, das Ministerium hingegen eine deutlich niedrigere Zahl. Die Infektionszahlen der Behörden können aufgrund unterschiedlicher Meldezeiten voneinander abweichen. In Sachsen gelten nahezu flächendeckend strenge Ausgangsbeschränkungen, Alkoholverbot auf öffentlichen Plätzen und eine erweiterte Maskenpflicht.

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